Clock Opera: Carousel

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In der letzten Zeit gab‘s einige Knaller bei den Neuveröffentlichungen: Ozzy Osbourne mit seinem Alterswerk (?) Ordinary Man (beim Titel-Track zusammen mit Elton John), das Album F8 von Five Finger Death Punch und Diamonds In The Rough von Avenged Sevenfold. Alles gediegene Metal-Kost, um aus dem Alltag auszusteigen. Und Ozzies Wunsch „I don’t wanna die an ordinary man“ kann man sich (zumindest als Mann) ja durchaus anschließen.

Fast hätte ich dann auch Ordinary Man verlinkt. Das Video ist sehenswert und Osbourne kann‘s wirklich noch, das Singen. Außerdem hat das Album Erinnerungen an eines der besten (Rock-)Konzerte geweckt, die ich gehört habe: Irgendwann Ende der 80er, in einer kleinen Halle in Nürnberg, ohne Fledermaus, aber mit fantastischer Stimme und treibendem Sound. Ob‘s wirklich so gut war: Keine Ahnung. Abgehalten hat mich dann die Anzahl der Klicks bei YouTube. (auch bei den anderen oben genannten Alben). Videos, die mehr als 1 Mio. mal angeschaut wurden, finden ihren Weg von alleine zu euch.

Also ist es Clock Opera geworden mit Carousel. Das unter Indie-Pop rubrizierte Trio aus London hat das Album am 7. Februar veröffentlicht. Und mit aktuell etwas mehr als 5.000 Klicks ist das Risiko gering, dass Massen das Video schon gesehen haben.

Aufgefallen ist mir Carousel durch die interessante Mischung aus 80er Elektro (Ozzy war schon da nicht mehr unbedingt modern…) mit funky/rockigen Elementen, einem Touch von Disko und dem markanten Gesang des Front-Manns Guy Connelly. Die Arrangements sind manchmal etwas sperrig, aber definitiv nicht langweilig. Wenig Hit-Verdächtiges – man kann das ganze Album schon mehrmals hören, bevor sich die ersten Songs eingeprägt haben. Was durchaus als Qualitätsmerkmal zu verstehen ist.