Dota: Kein Kinderlied (feat. Uta Köbernick)

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Anfang April hat Dota Kehr ein Album mit Vertonungen von Gedichten der Lyrikerin Mascha Kaléko veröffentlicht.

Kaléko (1907 – 1975) zählt zu den Vertrer*innen der Neuen Sachlichkeit, wie Ringelnatz und Kästner (als einzige bekannte Frau in dem Kreis). Ende der 1920er Jahre veröffentlichte sie ihre ersten Texte.

Man hat Mascha Kaléko verglichen mit Morgenstern, Kästner, Ringelnatz, aber das trifft es nicht. Sie hat deren Verspieltheit, satirische Schärfe und Sprachwitz, aber es kommt ein Sehnen hinzu, eine zarte Zerbrechlichkeit, die den Atem nehmen kann …

Jan Schulz-Ojala im Tagesspiegel

Die Texte waren es dann auch, die mich beim Hören gefesselt haben. Wer einige ihrer „besten“ Gedichte lesen will: Gisela Zoch-Westphal, die den literarischen Nachlass von Kaléko verwaltet, hat auf maschakaleko.com eine Auswahl bereitgestellt (wie jede Auswahl: subjektiv).

Zum Album: Dota Kehr hat sich als Gäste neben Uta Köbernick auch Hannes Wader, Max Prosa, Konstantin Wecker und Alin Coen in‘s Studio geholt zum Singen im Duett. Wer die Namen kennt, wird vom Sound des Albums nicht überrascht sein.