Foto: Kissterico, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

The Michael Schenker Group: After The Rain

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Normalerweise bemühe ich mich ja, etwas „ausgefallenere“ Musik zu präsentieren. Aber manchmal gibt es Tage, an denen man sich eher an die Vergangenheit erinnert. Und zu meiner musikalischen Vergangenheit gehört ohne Zweifel der aus Hannover stammende Gitarren-Held Michael Schenker. Von ihm ist am 29. Januar das Album Immortal erschienen.

Schenker, das „German Wunderkind“ an der Gitarre, geboren 1955, begann seine Karriere 1969 bei den Scorpions (zusammen mit Bruder Rudolf). Auch wenn Kritiken teilweise was anderes sagen: Das 1972 unter Mitwirkung von Michael Schenker erschienenen Scorpions-Debut Lonesome Crow zählt für mich (noch immer) zu den essentiellen Rock-Alben. So richtig los ging es für Schenker dann ab 1973 in der Zusammenarbeit mit U.F.O., zu deren Erfolg er wesentlichen beigetragen hat, u.a. mit Songs wie Doctor, Doctor (wobei ich nicht verstehe, warum ausgerechnet dieser Song immer für U.F.O. steht – da gibt es auch besseres Material der Band). Seit 1979 war Schenker dann im Wesentlichen mit seinem Solo-Projekt Michael Schenker Group (MSG) beschäftigt, wobei er zwischendurch auch immer mal wieder zu seinen alten Weggefährten zurück gefunden hat.

Auf Immortal hat er einige der Größen des Rock-Business gewinnen können: Mit Robin McAuley (geb. 1953), Ralf Scheepers (geb. 1965), Michael Voss (geb. 196x), Ronnie Romero (1981), Joe Lynn Turner (geb. 1951), Gary Barden (geb. 1955) und Doogie White (geb. 1960) sind gleich sieben international renommierte Sänger an Bord. An der Gitarre unterstützt Steve Mann (geb. 19xx), am Bass Barry Sparks (geb. 1968). Die Tasten liegen unter den Händen von Derek Sherinian (geb. 1966), an den Drums sind die Schlagzeuger Bodo Schopf (geb. 1959), Simon Philipps (geb. 1957) und Brian Tichy (geb. 1968) zu hören.

Da kommen also einige versierte Musiker zusammen, um soliden Hard Rock klassischer Machart abzuliefern. Dass bei der Besetzung jugendlicher Nachwuchs fehlt: Geschenkt. Schenker glänzt (wieder mal) mit seinen melodiösen Gitarren-Soli, und den Protagonisten ist ihre Spielfreude trotz des fortgeschrittenen Alters anzuhören.

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