Huanci, Bouchkow, Griffiths: Mendelssohn – Works For Violin And Piano

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Bei Klassik-Alben geht es mir nicht oft so, dass ich sie laufen lasse und sofort gefesselt bin von dem, was ich höre. Die Aufnahmen hier haben vom ersten Ton an bei mir einen Effekt hervorgerufen: Wow!

Die Pianistin Claire Huanci hat mit dem Geiger Marc Bouchkov wenig gehörte Stücke von Felix Mendelssohn (1809 – 1847) eingespielt: Die Sonaten für Violine und Klavier in F-Dur aus dem Jahr 1838 und f-moll, entstanden 1823, sowie das Doppelkonzert in d-Moll, ebenfalls aus dem Jahr 1823. Für letzteres musizieren Huanci und Bouchkov mit dem Kammerorchester Basel unter Leitung von Howard Griffiths.

Philipp Cavert schreibt beim NDR zur Vorstellung des Albums:

Hier stimmt einfach alles! Mehrere günstige Umstände kommen zusammen. Zum einen fantastische Musiker, zum anderen Werke, die vergleichsweise wenig Beachtung finden – und das obwohl sie von allererster Güte sind. Dazu kommt Aufbruchstimmung. Die Aufnahme ist während der Pandemie entstanden. Und schon die erste Probe, so wird Claire Huangci im Beiheft zitiert, habe sich angefühlt, als würde man nach einem Dürresommer kopfüber in einen erfrischenden Pool eintauchen.

Philipp Cavert: CD der Woche: Mendelssohn-Werke für Violine und Klavier auf www.ndr.de

Dass Claire Huanci und Mark Bouchkov für diese Aufnahme zusammengekommen sind, haben sie Howard Griffiths zu verdanken: Er verantwortete für die Orpheum Stiftung zur Förderung junger Solisten die Auswahl der Interpreten. Laut Text zur CD beim Label Berlin Classics ist das Zusammenkommen der beiden ein „Match made in heaven“. Und hat das Potenzial, auch den Zuhörern hier auf Erden viel Freude zu bereiten.

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