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Foto: Sebastian Ervi on Pexels

Biffy Clyro: Haru Urara

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Zwischendurch war der Akku leer (von meinem Schreibgerät, nicht meiner…), wollte dann aber heute doch nochmal was schreiben zum „Aufholen“ der letzten Monate.

Was kommt nach Klassik, modernisierter Klassik, Jazz und dem elektro-akustischen Techno-Hybrid? Eigentlich mal wieder was rockiges. Da gab es in der Zeit auch einiges an Neuerscheinungen: Aktuell (relativ): Die Neue von LP Santana (Blessings an Miracles), die mich aber nicht wirklich begeistert hat. Dann A View from the Top of the World von Dream Theater – da wäre mir nicht viel mehr eingefallen als zu Distance Over Time von 2019. Macht also weiter so, liebe Prog-Rocker. Ähnlich ging es mir mir Asking Alexandrias Album See What‘s on the Inside und dem selbst betitelten Debut Robin Red des Sängers der schwedischen Rocker von Degreed. Alles gut gemachter und hörbarer Rock, ohne aber wirklich Herausragendes zu bieten. Ohne ihr Können schmälern zu wollen: Elton John, Lana del Rey und Helene Fischer bewegen sich mit ihren Werken außerhalb meines musikalischen Beuteschemas, zumindest wenn‘s darum geht, hier darüber zu schreiben. Zum Album Rausch von Helene Fischer gab es auch schon ein lesenswertes Review in der SZ („Wenn es entweder gar keine Musik mehr gäbe oder nur die von Helene Fischer, was wäre dann die bessere Option?“). Klang nicht so, als wäre Juliane Rausch ein ausgesprochener Fischer-Fan.

Aus der (am Ende doch etwas willkürlichen) Auswahl blieben dann die Schotten Biffy Clyro mit ihrem zehnten Studio-Album The Myth Of The Happily Ever After, das am 22. Oktober erschienen ist. Am 25. Februar 2022 kann man die auch live im Zenith München sehen.

Warum jetzt Biffy Clyro? Ich zitiere dazu das Review von Josef Gasteiger auf laut.de:

Auch wenn die Existenz von „The Myth of Happily Ever After“ nur den äußeren Umständen geschuldet ist: Hier ist eine entfesselte Band am Werk, die vor Ideenreichtum nur so strotzt und sich damit an der unverständlichen Weltsituation abarbeitet.

Man kann das Album durchhören und wird immer wieder – auch innerhalb einzelner Songs – von unerwarteten Wendungen überrascht. Trotzdem gibt es ausreichend Material, bei dem man sich einfach entspannt zurücklehnen und genießen kann: Potenzial für Stadion-Hits ist vorhanden. Nach 25 Jahren sind Biffy Clyro (noch immer) auf der Höhe, auch mit einem „aus Langeweile“ entstandenen Album.